Warum Bambus?

 

Die Bambuspflanze: Robust und Nachhaltig


Der Bambus gehört botanisch zur Gattung der Gräser, wodurch sich auch einige der vorteilhaften Eigenschaften des Materials erklären lassen. Bambus hat gegenüber Nadelhölzern und Laubbäumen ein wesentlich schnelleres Wachstum. Die Sprossen können in einer Bambusplantage bereits nach fünf Jahren geerntet werden. Das Wachstum der Sprossen beträgt in der Wachstumsphase bis zu 1,2 m pro Tag. Die längste Zeit nimmt die "Verholzung" der Bambussprossen in Anspruch.

 

Eine Bambussprosse wächst nicht als einzelne Pflanze sondern sie ist immer ein Ableger der Mutterpflanze, sogenannte Rizome. Wird also ein Bambushalm geschnitten, wird damit nicht die Pflanze entfernt, sondern nur der Halm. Der Vorgang ist vergleichbar mit dem Abschneiden von Waldpilzen im Herbst. Wird ein Pilz mit dem Messer abgeschnitten, bleibt der Wurzelring unbeschädigt und es entstehen neue Pilze. Das regelmäßige "Ernten" der Bambushalme beschleunigt das Wachstum der Pflanzen. Diese Tatsache trägt dazu bei, dass Parkette aus Bambus eine sehr gute Ökobilanz ausweisen und somit als eines der nachhaltigsten Parkette gelten.

 

Bambus ist nicht gleich Bambus. Weltweit gibt es mehr als 1300 verschieden Arten der Bambuspflanze mit unterschiedlichen Eigenschaften. Zur Herstellung des Bambusconcepts Bambusparketts kommt die Sorte Phylloostachys Pubescens zum Einsatz. Entscheidend für die nachfolgende Qualität des Bodens ist das richtige Schnittalter der Bambushalme welche bei der Ernte ständig kontrolliert wird.

 

 

 

Panda und Bambusparkett

 

Weder isst der Panda die Blätter dieser Bambussorte, noch überschneiden sich die Lebensräume der Pandabären mit den von Bauern bewirtschafteten Bambusplantagen. Somit ist auch der natürliche Lebensraum der Tiere durch die Verarbeitung von Bambushalmen nicht gefährdet.

 

Eigenschaften von Bambus

 

Bambus zeichnet sich durch seine große Härte aus und ist damit ideal für die Verwendung als Fußboden geeignet. Der hohe anorganische Anteil (hauptsächlich Silikate) sorgt für geringes Quell- und Schwindverhalten des Parketts, was sich insbesondere bei der Verlegung auf Fußbodenheizung als entscheidender Vorteil auswirkt. Die von Parkettböden bekannte Fugenbildung im Winter bei geringer Luftfeuchtigkeit kann dadurch erheblich verringert werden..